Kostentreiber aufspüren

Auch "Dr. Watson" ist in ModelSearch mit dabei und entdeckt Dubletten

Unvergessen bleibt der persönliche Erfahrungsbericht des Betriebsleiters eines bekannten, international tätigen Unternehmens zum Thema Dubletten. Die Produktionsstätte in Brasilien benötigt dringend einen bestimmten Teil. Da dieser vor Ort nicht kurzfristig beschaffbar ist, wird dieser von Europa per Flugzeug nach Brasilien verschickt.

Danach wurde zwecks Ursachenforschung das gesamte Lager durchsucht. Man vermutete, dass der Teil irrtümlich in einem falschen Lagerplatz gelandet und daher nicht auffindbar war.
Resultat: es wurden 12 (sic!) Lagerplätze identifiziert, die alle einen identischen Teil beinhalteten, aber jeweils mit einer anderen, komplett unterschiedlichen Teilenummer. Zusätzlich konnte mit keinem der eingesetzten Unternehmensapplikationen wie ERP und PLM diese Tatsache nachvollzogen werden. 

Sicher ein extremes Beispiel. 

Doch auch im "normalen" Leben eines fertigenden Unternehmens gehen unnötige Teile ins Geld. Laut VDMA ergeben sich durchschnittliche Kosten pro neuem Fertigungsteil von € 3.400. Für den Maschinenbau schätzt man, dass ca. 15% aller Teile ungewollte Dubletten sind. Da kommen dann schon richtig große Zahlen ins Spiel.

Dubletten werden sich nicht immer vermeiden lassen. Aber es ist wichtig zu wissen, ob und welche Dubletten es gibt - wie obiges Beispiel gut zeigt. 

ModelSearch hat den Überblick und weiß immer zu jedem Zeitpunkt, welche geometrischen Dubletten unter den CAD Modellen in Windchill vorhanden sind. Auch bei Millionen von 3D Modellen.

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